Matthias J. Lange fragt nach bei …. Projektmanager Dr. Michael Homberg

Januar 28, 2012

Projektmanager Dr. Michael Homberg stellte sich den Fragen von Matthias J. Lange von redaktion42. Geklärt wurde, was überhaupt ein Projektmanager macht, welche Einflussfaktoren es bei Projekten gibt und was ein Projekt überhaupt ausmacht.

Checkliste rettet mehr als 1.500 Leben und spart über $175 Mio

Dezember 2, 2011

Für viele Unternehmen und Organisationen gibt es ein gigantisches Verbesserungspotenzial durch den zielgerichteten Einsatz von –sehr guten– Checklisten.

Atul Gawande

Atul Gawande. (Foto: Atul Gawande, Photography credits: Laura Hanifin, Fred Fields)

Es geht um viele hundert Millionen EURO, um viele tausend Menschenleben.

Atul Gawande kümmert sich um beides: er ist Chirurg am Brigham and Women’s Hospital in Boston, associate Professor der Harward Medical School und der Harvard School of Public Health, und er leitet das „Safe Surgery Saves Life“ – Programm der Weltgesundheitsorganisation WHO.

ChecklistManifesto Cover

Atul Gawande : „The Checklist Manifesto: How to get Things right”

Gawande begründet, warum gerade hochleistende Experten mit umfangreichem Spezial-Know-how von Checklistenlisten profitieren. Und er zeigt, dass die ideale Ergänzung eine Kommunikationsplanung ist, welche die Steuerung der vielen unplanbaren Variablen unterstützt.

Jedoch: es gibt massive Widerstände:

  • Kaum jemand will Checklisten. Aus vielen Gründen. Unter anderem wegen Selbstüberschätzung oder Befürchtung von Machtverlust!
  • Viele Checklisten sind ungeeignet, oder viel schlechter als möglich.

Im Buch angeführte Beispielbranchen sind die Luftfahrtindustrie, Krankenhäuser, die WHO, projektorientierte Unternehmen und die Bauindustrie.

Gawandes Buch „The Checklist Manifesto“ gab mir neue Anregungen. Speziell zur kombinierten Nutzung von Checklisten (u. a. Projektplänen und Full Kit) mit der Kommunikationsplanung. Und er relativierte für mich PRINCE2.

Berlin: Festival-of-lights

Oktober 17, 2011

ich freue mich, dass ich zu Fuß unterwegs war und viel Zeit für Fotos hatte:  Berliner Festival of Lights, 12. – 23. Okt. 2011

 

Berlin, Festival of Lights

Berlin, Festival of Lights

lesenswert: Nachruf Steve Jobs

Oktober 6, 2011

vom Insider Matthias J. Lange:

http://redaktion42.wordpress.com/2011/10/06/vielen-dank-steve-jobs-1955-2011/

PowerPoint 2010: Schrift von Hyperlinks formatieren

August 16, 2011

Wie formatiert man die Schrift von Hyperlinks in PowerPoint 2010? Dieses Problem wollte ich heute lösen, und fand nichts innerhalb der deutschsprachigen Hilfen und Foren. Dann wurde ich auf einer amerikanischen Seite fündig, im Blog von Helen Bradlay.

Hier kommt nun das Vorgehen in der deutschen Version von MS PowerPoint:

Schritt 1: Entwurf / Farben / neue Designfarben erstellen

Schritt 2: im Auswahlfeld "Hyperlink" die Farbe auswählen

 
Diese Änderung wird dann für diese komplette Datei übernommen. 
 
 

Häufiger Irrtum bei der Ablauf- und Terminplanung

Juli 20, 2011

Projektmanagement-Software kann zu Fehlinterpretation verleiten:

Basis des Ablauf- und Terminplans ist der PSP = Projektstrukturplan. In diesem PSP sind alle Tätigkeiten erfasst, die im Projekt gemacht werden müssen. (Details zum Handwerkszeug der PSP-Erstellung bekommen Sie hier.)

Wenn der PSP zu einem Ablaufplan erweitert wird, erleichtert der Einsatz von Projektmanagement-Software das weitere Vorgehen. Bewährt hat sich z. B. die weit verbreitete Software Microsoft Project. Im folgenden Beispiel wurde ein einfacher PSP in die Tabelle von MS Project übertragen: in der obersten Hierarchie stehen die Phasen, darunter sind die Arbeitspakete A1 bis A5 sowie B1 bis B3 aufgeführt. Anschließend wurden die Dauern der Arbeitspakete geschätzt.

Dann wurden die Arbeitspakete in der logischen Reihenfolge verknüpft (siehe Spalte „Vorgänger“).

Dargestellt mit MS Project: der halbgrafische PSP mit Dauern und logischer Anordnungsbeziehung (= “Vorgänger”).

Ohne weitere Daten einzugeben, sieht man bei MS Project jetzt zusätzlich:

rot umrandet: die Spalten “Anfang” und “Fertig stellen” (das hieß in den Vorgängerversionen “Ende”).

Was ist hier passiert? Wir hatten doch nur “Dauern” geschätzt, und nun sind plötzlich “Termine” entstanden?

Rein rechnerisch ist innerhalb von MS Project folgendes passiert:

  • als Zusatzinformationen nutzt MS Project den Projektstart-Termin (siehe “Projekt/Projektinformationen”)
  • und das Berechnungsverfahren der Netzplantechnik 

Grundsätzlich ist dies kein Problem, wenn man berücksichtigt, dass die Dauern Schätzwerte sind und damit statistischen Schwankungen unterliegen.

Hieraus jedoch folgt: nahezu keiner der oben angegebenen Termine ist exakt richtig, sondern ist aufgrund der statistischen Schwankungen früher (oder in seltenen Fällen genau wie aufgeführt) oder später.

Wenn man also aufgrund dieser Spalten Personen fest für dieses Projekt reservieren würde, hat man das Problem, … weiterlesen

Warum ich auf der Suche nach Projekt-management-Exzellenz bin

April 4, 2011

Um eine Orientierung für mich und meine Kunden zu bekommen, was “exzellentes Projektmanagement” ist, wollte ich objektive Bewertungskriterien haben.

Diesen Maßstab habe ich seit 1997: in diesem Jahr präsentierte die GPM Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement e.V. ihren “DPEA” = “Deutscher Project Excellence Award (r)”. Basis dieser Entwicklung war das EFQM-Modell für Business Excellence.

 Bei diesem Award bin ich seit Anfang an dabei, in den Rollen:

  • Trainer der Assessoren (“Assessoren” werden die Gutachter genannt)
  • Assessor
  • Mitglied im Beirat (diese Gruppe hat die Aufgabe, den Award weiter zu entwickeln)
  • im Bewerber-Team: in einem Projekt eines großen deutschen IT-Service-Providers war ich Projektmanager. Zum Abschluss dieses Projektes haben wir uns um diesen Projektmanagement Award beworben. Wir sind in die letzte Runde gekommen. Gewinner wurden wir leider nicht.

Ich empfehle dieses Modell jedem, der für Projektmanagement verantwortlich ist. Vor allem Projektleitern und Leitern von Projekt-Management-Offices (PMO).

Mit Hilfe dieses anerkannten Modells kann man eine “objektive” Selbsteinschätzung bezüglich seines eigenen Projektmanagements machen.

Oder man holt sich hierfür Kollegen, die in diesem Projekt nicht aktiv sind: dann gibt es ein Fremdbild.

So erhält man sehr schnell eine Einschätzung der aktuellen Lage, und erkennt gleichzeitig die Ansatzpunkte, mit denen man die größten Hebel zur Verbesserung seines Projektmanagements hat.

Weitere Informationen:

Hotlines bei Software-Problemen: das kann SEHR gut sein!

März 31, 2011

Im Projektmanagement nutze ich neben Standard-Produkten auch Spezial-Software.

Kleine Stückzahlen, dementsprechend angemessener Preis, und sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, wenn man die Software in beruflicher Umgebung benutzt.

Heute hatte ich ein Problem bei der Installation bzw. der zweiten Nutzung der Software “nn”: die erste Datei funktionierte, ab dann stürzte die Software immer ab.

Ich mailte an den Support. Dieser sitzt mit 10  Zeitstunden Differenz in USA. Der Support meldete sich sofort, als er ins Büro kam (da war es bei mir schon spät, aber …)

Nach einigen Mails vereinbarten wir ein Online-Meeting über WebEx (www.webex.com). 

Für mich als Probleminhaber war es einfach:

  • der Support übernahm die Steuerung meines Computers (Achtung Angsthasen: ja, ich hatte Vertrauen in die Personen in dieser Firma, und ich sah auch, was sie taten).
  • der Support stellte mir Fragen über “editor”
  • ich konnte die Steuerung über die linkte Maustaste zurückbekommen
  • ich konnte über meinen “editor” antworten
  • ich konnte “zeigen”

Mein Problem wurde durch den Support gelöst!

Danke!

Menschen grafisch visualisieren

März 15, 2011

Meine erste Visualisierung im Anschluss an den 90 Minuten Workshop.

“Bilder von Menschen erreichen bei den Visualisierungen eine besonders hohe Aufmerksamkeit”, sagte Trainer Stephan Ulrich.

Er verteilte Flipchart-Papier und Stifte, jeder Teilnehmer ging an eine Pinwand, und los ging es.

Jedoch was ist, wenn man bisher maximal Strichmännchen gemalt hat? Kein Problem, das sei die übliche Ausgangsposition, erfuhren wir.

GPM Aktiv: viele Informationen aus Open Space

März 14, 2011

GPM Aktiv Konferenz 2011 Neuss: Siegfried Wien moderiert Open Space

 

Viele neue Informationen, Anregungen und Erwartungen wurden auf der GPM Aktiv 2011 in Neuss erarbeitet.

Jährlich bietet die GPM Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement e.V. ihren aktiven Mitgliedern die Möglichkeit, in einem zweitägigen Workshop an der Weiterentwicklung des Vereins  mitzuwirken.


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